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der Veröffentlichnungen

 

Kormann, G. (2011)
Dialogische Erziehung im Heim – am Beispiel eines Kinderdorfes

In M., Zander (Hrsg.). Handbuch Resilienzförderung. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften

In einer Untersuchung der Resilienzfaktoren bei Ehemaligen eines Kinderdorfes stellte der Autor zunächst die Anforderungen an eine resilienzfördernde Heimerziehung dar, die sich auf die Aussagen der Ehemaligen stützt. Daraus wird ein Konzept für eine Heimerziehung vorgestellt, das Resilienzförderung als wichtigen Bezugspunkt hat. Sie wird gesehen in einer „dialogischen Erziehungsform“, bei der ErzieherInnen als Vorbilder wirken, ein emotional offenes und warmes Erziehungsklima herrscht, individuelle Ressourcen gestärkt, Herausforderungen zugemutet und hoffnungsvolles Vertrauen in die Zukunft geweckt werden.

 

Kormann, G. (2011)
Resilienz - Was uns stärkt und Kraft gibt
In Arndt-Sandrock, G. Wie viel Tod verträgt der Mensch? 14. Loccumer Hospiztagung. Rehberg-Loccum: Loccumer Protokolle 15/11

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Resilienz – was stärkt und die Entwicklung unterstützt

In der Hozpizarbeit wird immer wieder deutlich, dass Tod und Sterben eine unendliche Herausforderung für Betroffene, Angehörige und begleitende Hopizhelfer darstellt. Die Tagung und dieser Beitrag haben sich zum Ziel gesetzt, darauf zu achten, dass die einzelne HelferIn dabei nicht überfordert und „hart“ oder „ausgebrannt“ wird. Sich auf einen Dialog einzulassen, heißt für alle Beteiligten immer wieder, ein Wagnis einzugehen, sich zu öffnen vor sich selbst und vor dem anderen. Jeder sich weitende Blick wirkt sich positiv auf das Selbstwerterleben aus und gibt Stärke und Kraft.

 

Kormann, G. (2010)
Die Klinge war für mich wie ein Zuhause
Ehemalige aus dem Kinder- und Jugenddorf Klinge berichten von ihren Erfahrungen. Ergebnisse einer Fragebogenuntersuchung bei Ehemaligen der Entlassjahrgänge 1951 – 1990. Seckach: Kinder- und Jugendorf Klinge e.V.

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„Die Klinge war für mich wie ein Zuhause“

In dieser Broschüre hat der Autor die Ergebnisse einer Umfrage bei den Ehemaligen des Kinderdorfes der Entlassjahrgänge 1951 bis 1990 dargestellt. Ausgangspunkt der Befragung, die auch in weiteren Einrichtungen der stationären Jugendhilfe durchgeführt wurde, waren die Diskussionen der Heimerziehung der 1950er und 1960er Jahre.
Mit der Herausgabe dieser Broschüre möchte die Leitung des Kinderdorfes allen Ehemaligen eine Stimme geben für ihre Erfahrungen während und nach der Zeit ihres Aufenthaltes im Kinderdorf.

 

Kormann, G. (2009)
Resilienz – Was Kinder und Erwachsene stärkt
In Gesprächspsychotherapie und personzentrierte Beratung, 4/2009, S. 188-197

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Resilienz - Was Kinder und Erwachsene stärkt und in ihrer Entwicklung unterstützt

Immer wieder begegnet uns das Phänomen, dass sich eine Reihe von Kindern trotz stark negativer Einflüsse des Elternhauses und ihrer Umgebung – entgegen allen Erwartungen – erstaunlich positiv und kompetent entwickelt. Was macht diese Kinder derart stark macht, dass sie schwerwiegende Lebensbelastungen wie Armut, Arbeitslosigkeit der Eltern, Trennung von einem Elternteil oder Gewalterfahrungen und psychische Verletzungen meistern können? Der Autor geht der Frage nach, welche förderlichen Rahmenbedingungen Kinder und auch Erwachsene brauchen und wie sie darin unterstützt werden können, entscheidende Bewältigungskompetenzen zu entwickeln.

 

Kormann, G. & Saur, B. (2008)
Resilienz – Wie aus Belastungen und Widerständen Stärke entstehen kann: Resilienz und bindungstheoretische Aspekte in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
In B. Eckey, A. Haid-Loh, K. Jakob, F. Krüger & H. Michelsen (Hrsg.). Jugend bewegt Beratung. Weinheim: Juventa

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Resilienz - Wie aus Belastungen und Widerständen Stärke entstehen kann

In diesem Beitrag, der gemeinsam mit Brigitte Saur (Soziologin, M.A. und Dipl. Soz. Päd.) erarbeitet wurde, werden die ermutigenden Ergebnisse der Resilienzforschung dargestellt. Die Autoren zeigen auf, welche Kräfte und Fähigkeiten Jugendliche – hier insbesondere Heimkinder – auszeichnen, die sich trotz einer vorliegenden Risikokonstellation psychisch und sozial positiv entwickeln.

 

Kormann, G. (2007)
Resilienz - Was Kinder stärkt und in ihrer Entwicklung unterstützt
In M. Plieninger & E. Schumacher (Hrsg.). Auf den Anfang kommt es an - Bildung und Erziehung im Kindergarten und im Übergang zur Grundschule. (S. 37 – 56). Rektorat der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd: Gmünder Hochschulreihe Nr. 27

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Resilienz – was Kinder stärkt und in ihrer Entwicklung unterstützt

In diesem Beitrag geht der Autor der Frage nach, was Kinder in ihrer Entwicklung stärkt und unterstützt, auch wenn sie ungünstige Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung vorfinden. Der aktuelle Stand der Resilienzforschung wird dargestellt und Möglichkeiten der Unterstützung und Förderung von Resilienz bei Kindern im Kontext der Frühen Bildung herausgearbeitet.

 

Kormann, G. (2006)
Ehemalige im Kinderdorf– Die innerseelische Situation und die Entwicklung der Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen in einer Einrichtung der stationären Jugendhilfe
München: Martin Meidenbauer

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Ehemalige im Kinderdorf

Die vorliegende Resilienzstudie betrachtet die psychische Situation sowie die Bewältigungs- und Verarbeitungsstrategien ehemaliger Kinderdorfbewohner. Erfolge und Probleme der erzieherischen Einflüsse und Lebensumstände im Kinderdorf werden dokumentiert. Zentral geht es in dieser qualitativen Studie um die subjektive Perspektive der Ehemaligen.
Es wird deutlich, dass neben anderen Faktoren die vertrauensvolle Beziehung und Fürsorge mindestens einer erwachsenen Bezugsperson einen zentralen Schutzfaktor für die Entwicklung der jungen Menschen darstellt.

 

Kormann, G. & Saur, B. (2003)
Fall Claudio – HKS und Personzentrierten Mototherapie
In Boeck-Singelmann, C., Hensel. Th., Jürgens-Jahnert, S. & Monden-Engelhardt, Ch. (Hrsg.) Personzentrierte Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen – Störungsbezogene Falldarstellungen. (S. 133 – 161). Göttingen: Hogrefe

 

In dieser störungsspezifischen Falldarstellung wird das Syndrom der hyperkinetischen Störung im Kindesalter ( HKS / ADHS) dargestellt. Der Beitrag der gemeinsam mit Brigitte Saur (Soziologin, M.A. und Dipl. Soz. Päd.) abgefasst wurde, betont den Stellenwert psychosozialer Erklärungsmodelle gegenüber einem vorwiegend biologischen Modell der Erkrankung. In einem personzentrierten Therapieansatz werden in der personzentrierten Gruppenpsychotherapie vor allem die emotionalen und sozialen Aspekte der Störung behandelt.

 

Kormann, G. & Saur, B. (2002)
Personzentrierten Mototherapie mit verhaltensauffälligen Kindern
In Boeck-Singelmann C.. Ehlers, B., Hensel, Th., Kemper. F. & Monden-Engelhardt. Ch. (Hrsg.). Personzentrierte Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen. 2. Auflage. (S. 351 – 370). Göttingen: Hogrefe

 

Mototherapie wird in diesem Beitrag von Brigitte Saur (Soziologin, M.A. und Dipl.Soz.Päd.) und Georg Kormann dargestellt als eine Ergänzung der personzentrierten Kinderpsychotherapie in der Gruppe. Es geht um die Entwicklung des Selbstkonzeptes von Kindern in einem psychomotorischen Übungskontext. Beschrieben wird der Einsatz der personzentrierten Mototherapie im Rahmen eines Kinderdorfes. Fallbeispiele dokumentieren diese kindertherapeutische Vorgehensweise.

 

Kormann, G. (2000)
Konfliktmediation in der pädagogischen Arbeit. Der Einsatz der Peer-Mediation in der Schule
In Hauptschulzentrum Schwäbisch Gmünd im Institut für Schulentwicklung an der Pädagogischen Hochschule (Hrsg.). Nachgeben – Sich durchsetzen. (S. 5 – 16). Baltmannsweiler: Schneider

 

Mit dem vorliegenden Band „Nachgeben – sich Durchsetzen“ wird eine fächerverbindende Ringveranstaltung des Hauptschulzentrums an der Pädagogischen Hochschule dokumentiert. Im Beitrag wird auf dem Hintergrund der Konflikt-Mediation der Einsatz des Streitschlichter-Konzeptes in der Schule vorgestellt. Aus psychologischer Sicht ist dabei bedeutsam, dass meist nicht die Konflikte das eigentliche Problem darstellen, sondern die Art und Weise, wie die Beteiligten damit umgehen…

 

Kormann, G. (1999)
Moralerziehung in der Hauptschule. Der Ansatz der Wertklärung (Values clarification)
In Hauptschulzentrum Schwäbisch Gmünd im Institut für Schulentwicklung an der Pädagogischen Hochschule (Hrsg.). Praktisches Lernen in der Hauptschule. (S. 59 – 83). Baltmannsweiler: Schneider

 

Die Hauptschule hat sich im vergangenen Jahrzehnt stark verändert. Statt lehrerzentriertem Vorgehen steht die praktische Mitarbeit von SchülerInnen mehr und mehr im Zentrum. Im Beitrag wird der Ansatz der Werteklärung im Rahmen einer Moralerziehung in der Hauptschule vorgestellt. Dieser Ansatz kann Jugendlichen zur Klarheit darüber verhelfen, was in ihrem Leben von wert sein soll und wonach sie ihr Handeln ausrichten könnten.

 

Kormann, G. & Saur, B. (1997)
Mit Verletzungen leben. Zur psychischen Situation von Asylbewerbern
In Becker. G. E.. Hartmann-Kurz, C. & Nagel. U. Schule für alle. Die Asylpolitik und ihre Auswirkungen auf Kinder von Asylbewerbern. (S. 96 – 119). Weinheim: Beltz

 

Der Beitrag befasst sich mit der psychischen Situation von Kindern von Asylbewerbern und wurde gemeinsam mit Brigitte Saur (Soziologin, M.A. und Dipl. Soz. Päd.) verfasst. Weltweit verlassen jährlich Millionen von Menschen ihre Heimat und suchen Asyl in fernen Ländern. Die Gründe sind neben lebensbedrohlicher wirtschaftlicher Not vor allem politische Verfolgung, Krieg, Folter und Vertreibung. Die Kinder müssen mit den Erfahrungen von Hunger, Bedrohung, Ermüdung und Krankheit als ständiger Begleiter der Flucht meist allein fertig werden, denn ihre Eltern sind mit den belastenden Situationen meist selbst überfordert…